Ich glaube, ich verstehe gerade langsam, worum es bei agentischer KI eigentlich geht. Und zwar nicht im Sinne von: Jetzt habe ich den großen Durchbruch geschafft oder die nächste Super-KI gebaut. Sondern viel praktischer.

Ich merke gerade, dass sich etwas verändert, wenn man anfängt, Aufgaben nicht mehr nur als einzelne Prompts zu formulieren, sondern als strukturierte Arbeitslogik.
Mein Agententool ist aktuell im Kern erst einmal eine Excel-Struktur. Aber genau darin liegt gerade für mich die eigentliche Erkenntnis.Denn dort entstehen nicht einfach nur Eingabefelder für KI, sondern Vorgaben, Übergabepunkte, Rollen und Ausführungslogiken.
Das fängt bei einfachen Dingen an:
E-Mail schreiben.
Texte formulieren.
Dokumente erzeugen.
Aber plötzlich kann derselbe Auftrag in unterschiedlichen Formen ausgegeben werden:
als PDF,
als Word-Datei,
als E-Text,
formell oder informell,
in Du- oder Sie-Form,
sachlich oder emotional.
Und genau dort merkt man:
Das sind nicht mehr einfach nur Prompts.
Das wird langsam eine Struktur.
Und diese Struktur funktioniert nicht nur für KI-Systeme, sondern eigentlich auch für Menschen.
Denn wenn die Vorgaben sauber definiert sind, können andere Personen innerhalb derselben Arbeitslogik arbeiten:
Mitarbeiter,
Freunde,
Bekannte,
Projektpartner.
Im Grunde entsteht damit eine Art steuerbare Wissensarbeit.
Was mich dabei gerade besonders fasziniert:
Ich habe zunehmend das Gefühl, mit meinen Daten sprechen zu können.
Und ich glaube, das liegt daran, dass sich langsam eine Ontologie meiner Daten herausbildet. Die Informationen liegen nicht mehr nur vor — sie werden dialogfähig.
Die Informationen liegen nicht mehr einfach nur herum.
Sie werden adressierbar.
Sie bekommen Kontext.
Zusammenhänge entstehen.
Was aktuell noch fehlt, ist ein sauberer Dokumentenpfad im Tool.
Aber ehrlich gesagt: Das wirkt gerade nicht mehr wie ein strukturelles Problem, sondern eher wie ein technischer Ausbauschritt.
Die eigentliche Erkenntnis ist für mich eine andere.
Agentische KI bedeutet offenbar nicht einfach:
„Die KI macht jetzt alles alleine.“
Sondern: Arbeitslogik wird strukturierbar.
Und genau das fühlt sich gerade wie der eigentliche Schritt an.
Nicht weg vom Menschen. Sondern weg vom chaotischen Einzelprompt hin zu reproduzierbaren Prozessen, Rollen und Übergaben. Ich glaube, ich beginne gerade erst zu verstehen, wie relevant das eigentlich ist.

Achim Weidner ist zertifizierter Social Media Manager (IHK) und Absolvent des Zertifizierungsprogramms (Certificate of Advanced Studies) „Rechtliche Aspekte der IT- und Internet-Compliance“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dieses Programm ist angesiedelt in der Fakultät für Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und deckt folgende Bereiche ab: Datenschutz, Datensicherheit, Internetrecht sowie Computer- und Internetstrafrecht, ergänzt durch den Aspekt der technischen Datensicherheit.
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