Die Nutzung von ChatGPT und anderen KI-Anwendungen markiert zweifellos eine weitere spannende Entwicklung innerhalb des Internets. Als leistungsstarke KI-Modelle eröffnen sie neue Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Während „Googeln“ bereits zu einem alltäglichen Begriff geworden ist, um Informationen online zu suchen, könnte das zielgerichtete „Prompten“ als eine zusätzliche Fähigkeit für die berufliche Qualifikation betrachtet werden.
Das „Prompten“ erfordert mehr als nur das Stellen von Fragen. Es geht darum, präzise und spezifische Anfragen an KI-Systeme zu stellen, um relevante und qualitativ hochwertige Antworten zu erhalten. Dazu ist ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise solcher KI-Modelle erforderlich. Es bedeutet auch, die richtigen Informationen zu identifizieren und die Fragen so zu formulieren, dass die gewünschten Ergebnisse erzielt werden.
In einer Arbeitswelt, die zunehmend von KI-Technologien geprägt ist, kann die Fähigkeit des „Promptens“ zu einer wertvollen beruflichen Qualifikation werden. Fachkräfte, die in der Lage sind, effektiv mit KI-Systemen zu interagieren und sie gezielt zu nutzen, können einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Sie können schneller relevante Informationen finden, fundierte Entscheidungen treffen und innovative Lösungen entwickeln.
Es ist jedoch wichtig, dass das „Prompten“ in einer ethischen und verantwortungsvollen Weise erfolgt. Die Nutzung von KI-Systemen sollte stets im Einklang mit den rechtlichen und ethischen Richtlinien erfolgen, um Diskriminierung, Fehlinformationen oder andere negative Auswirkungen zu vermeiden.
Insgesamt kann die Fähigkeit des zielgerichteten „Promptens“ eine wertvolle Ergänzung der beruflichen Qualifikation sein, um das volle Potenzial von KI-Anwendungen wie ChatGPT zu nutzen und die Möglichkeiten des Internets optimal zu erschließen.

Achim Weidner ist zertifizierter Social Media Manager (IHK) und Absolvent des Zertifizierungsprogramms (Certificate of Advanced Studies) „Rechtliche Aspekte der IT- und Internet-Compliance“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dieses Programm ist angesiedelt in der Fakultät für Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und deckt folgende Bereiche ab: Datenschutz, Datensicherheit, Internetrecht sowie Computer- und Internetstrafrecht, ergänzt durch den Aspekt der technischen Datensicherheit. Seite 2017 befasst er sich mit der Thematik der „Künstlichen Intelligenz“.
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