Wie verändert KI die Art und Weise, wie wir suchen?: Vom Googeln zum Plexen – die neue Ära der Echtzeitsuche

Die Evolution der Internetsuche: Vom Googeln zum Plexen

29.06.2025 | Wer heute Waren oder Dienstleistungen sucht, fragt oft eine Künstliche Intelligenz um Rat. Googeln war gestern, plexen ist heute. Unter Googeln verstehe ich das Durchsuchen von angezeigten Listen, meist nicht über die erste Seite der Suchergebnisse hinaus. Unter Plexen verstehe ich, dass Antwortmaschinen wie Perplexity.ai einen neuen Standard gesetzt haben, indem sie Antworten in Echtzeit liefern. Anbieter von Produkten und Dienstleistungen müssen verstehen, wie sie Teil dieser Antworten werden können.

Wie verändert KI die Art und Weise, wie wir suchen?: Vom Googeln zum Plexen – die neue Ära der Echtzeitsuche
Wie verändert KI die Art und Weise, wie wir suchen?: Vom Googeln zum Plexen – die neue Ära der Echtzeitsuche

KI-Integration in Apps: Der persönliche Assistent auf dem Smartphone

Heute sind KI-Anwendungen zunehmend tief in Apps integriert. So kann KI wie ChatGPT oder Perplexity direkt in WhatsApp als persönlicher Assistent genutzt werden. Die Anwendungen verlagern sich vom Desktop auf das Smartphone mit seinem eingeschränkten Bildschirm. Nutzer erwarten Ergebnisse auf Anfragen im Dialog, als Text und zunehmend über Sprachsteuerung. Das Smartphone wird zum Zugang zur Welt.

Sichtbarkeit im Internet: Anpassung an die KI-gesteuerte Suche

Es geht um die Sichtbarkeit im Internet und in Apps. Anbieter müssen umdenken und ihr Online-Angebot jetzt anpassen. Die Veränderung der Internetnutzung durch KI als persönliche Assistenten ist da. Es gilt zu reagieren.

Recherche nach Produkten und Dienstleidungen unterwegs auf dem Smartphone.
Recherche nach Produkten und Dienstleidungen unterwegs auf dem Smartphone.

Google und KI-Übersichten: Das Verschwinden der klassischen Auswahllisten

Google, der Goldstandard der Internetsuche, hat reagiert und zeigt bereits auf seiner Startseite eine ‚Übersicht mit KI‘ (AI Overviews). Diese Übersichten sind gleich am Anfang der Seite platziert und zeigen qualitativ hochwertige Seiten und Angebote an. Diese automatisierte Auswahl an oberster Position in der Suche führt zum Verschwinden der klassischen Auswahllisten und damit zur Unsichtbarkeit weiterer Anbieter. Man wandert sinnbildlich gesprochen aus der A-Lage in der Fußgängerzone in die Randzone der Wahrnehmung.

Veranstaltungsrückblick: Google unter Druck – Die neue Ära der KI-gesteuerten Suche

In einer Veranstaltung des Gewerbevereins Rüsselsheim mit dem Titel ‚Google unter Druck: Die neue Ära der KI-gesteuerten Suche und ihre Folgen‘ habe ich die Fakten und notwendigen Gegenmaßnahmen vorgestellt. Informationen zur Veranstaltung im Juni 2025 finden Sie auf der Homepage des Gewerbevereins: Google unter Druck: „Google unter Druck: Die neue Ära der KI-gesteuerten Suche und ihre Folgen.

Beispiele für Sparten, die sich jetzt um ihre Sichtbarkeit kümmern müssen!

Sparten Beispiele
Einzelhandel Modegeschäfte, Wäschegeschäfte, Feinkostläden, Buchhandlungen, Elektrofachmärkte
Dienstleistungen Beratungsfirmen, Agenturen (Marketing, Webdesign), Coaching, Rechtsanwälte, Steuerberater
Handwerk Installateure, Elektriker, Schreiner, Maler, Dachdecker, KFZ-Werkstätten
Gastronomie Restaurants, Cafés, Bars, Bäckereien, Lieferservices
Bildung & Training Online-Kurse, Nachhilfe, Sprachschulen, Workshops, Seminare
Gesundheit & Wellness Arztpraxen, Physiotherapie, Fitnessstudios, Yoga-Studios, Ernährungsberatung
Immobilien Immobilienmakler, Hausverwaltungen, Bauunternehmen
Medien & Publishing Blogs, Nachrichtenportale, Magazine, Online-Journale
Non-Profit & Vereine Wohltätigkeitsorganisationen, Sportvereine, Kulturvereine
Künstler & Kreative Fotografen, Musiker, Illustratoren, Autoren, Designer
Tourismus & Reisen Hotels, Ferienwohnungen, Reisebüros, Reiseblogger

Die Veranstaltungsreihe des Gewerbevereins wird nach den Sommerferien fortgesetzt mit „Mit Daten sprechen – Wie Unternehmen ihre Datenschätze mit generativer KI erschließen

Der Podcast zum Thema


Achim-Weidner
Achim-Weidner

Achim Weidner ist zertifizierter Social Media Manager (IHK) und Absolvent des Zertifizierungsprogramms (Certificate of Advanced Studies) Rechtliche Aspekte der IT- und Internet-Compliance“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Dieses Programm ist angesiedelt in der Fakultät für Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und deckt folgende Bereiche ab: Datenschutz, Datensicherheit, Internetrecht sowie Computer- und Internetstrafrecht, ergänzt durch den Aspekt der technischen Datensicherheit. Seite 2017 befasst er sich mit der Thematik der „Künstlichen Intelligenz“.

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